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Forschungsprojekt „KuBiNetze" will kulturelle Entwicklung stärken

28. 10. 2021

Im Rahmen des Projekts „Kulturelle Bildung und ihre Netzwerke" (kurz: KuBiNetze) beschäftigt sich ein fünfköpfiges Forscherteam mit der Gemeinde Langehorn. Ziel ist es, die kulturelle Entwicklung in ländlichen Räumen zu stärken. An der Studie beteiligt sind die Fachbereiche Sozialgeographie und Musikwissenschaft der Universität Würzburg sowie der dortigen Hochschule für Musik. Über ein statistisches Verfahren und aufgrund der vielfältigen kulturellen Angebote in Langenhorn ist der Ort als Untersuchungsgemeinde ausgewählt worden

Langenhorner Erfolgsfaktoren nach außen tragen

„Wir beschäftigen uns mit kulturellen Erfahrungen, sozialen Beziehungen und Netzwerken in ländlichen Räumen", sagt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Jacqueline Arndt. „Dabei wollen wir herausfinden, wie und warum kulturelle Angebote besonders gut beziehungsweise weniger gut funktionieren." (https://tinyurl.com/2svpwt7k). Die „KuBiNetzler" möchten mögliche Erfolgsfaktoren des kulturellen Angebots in Langenhorn nach außen tragen, sodass auch andere Gemeinden davon lernen können. Umgekehrt soll auch Langenhorn von den erfolgreichen Umsetzungen kultureller Angebote der weiteren Untersuchungsgemeinden profitieren.

Bitte um Mithilfe und Anregungen

Jacqueline Arndt: „Um unsere Forschungsziele zu erreichen, benötigen wir die Unterstützung aus der Gemeinde und freuen uns auf Ihre Mithilfe und Anregungen." Im Ausschuss für Jugend und Kultur haben sich die Wissenschaftler bereits vorgestellt. Sie stehen zudem in Kontakt mit unterschiedlichen Vereinen und Institutionen in Langenhorn. In den kommenden Monaten führen sie nun Interviews und Befragungen mit weiteren kulturell aktiven Personen vor Ort. Zum Abschluss des Forschungsprojektes ist ein öffentlicher Termin zur Vorstellung der Ergebnisse geplant.

Infos zum Projekt:

Wer Näheres zum Projekt erfahren und/oder etwas beitragen möchte, ist herzlich eingeladen sich unter der Telefonnummer 0931 / 31 55 56 oder per E-Mail an zu melden.

 

Gefördert wird die Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen einer größeren Förderinitiative. Das Projekt startete 2019 und wird voraussichtlich im November 2022 enden.